Ein erstes Zuhause für Gretchen und Gringo.

Das Schicksal dieser beiden zuckersüßen Katzen ist kaum zu glauben, aber im Tierheim erlebt man die grausamsten Geschichten.
Gretchen und Gringo kamen im Alter von knapp 8 Wochen ins Tierheim. Vom Veterinäramt eingezogen, waren sie nur Haut und Knochen. Sie wurden mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit von Abfällen ernährt, so dass sich ihr Magen-Darm-System nicht beruhigen konnte. Monatelang versuchten wir die Katzen wenigstens so zu ernähren, dass sie sich körperlich entwickeln konnten. Diverse Stuhlproben bewiesen uns, dass die Tiere keine Parasiten oder Bakterien hatten.
Mühsam haben wir durch verschiedene Medikamente die Darmflora wieder aufgebaut und mit einem Spezialfutter die kleinen Bäuche beruhigt.
Im Laufe des Wachstums der Kätzchen fiel auf, dass Gringo eines seiner Hinterbeine schont. Die Untersuchung zeigte, dass ein alter Knochenbruch nicht ordnungsgemäß zusammen gewachsen ist. Dieser Knochenbruch entstand noch vor der Aufnahme im Tierheim. Eine Begutachtung in einer Tierklinik ergab, dass Gringo mit diesem kleineren Handicap gut leben kann, wenn ihm ausreichend Bewegung zur Verfügung steht. 
Ihr ganzes Leben verbringen die beiden Geschwister nun schon im Tierheim. Und da sie ein sehr inniges Verhältnis zueinander haben, können sie auch nicht getrennt werden. Wenn einer von Beiden nicht da ist, weil beispielsweise eine Fahrt zum Tierarzt ansteht, frisst der andere nicht mehr und läuft aufgeregt schreiend hin und her.
Jetzt suchen wir dringend ein schönes Zuhause für Gretchen und Gringo mit Freilauf, damit sie mit einem richtigen Katzenleben beginnen können.
Das Spezialfutter kostet im Übrigen, da man nichts anderes füttern darf, nur 0,50 €uro/pro Tag für beide Katzen.